
Mit einem Integralspeicher Platz sparen
Wer eine Wärmepumpe im eigenen Haut nutzt, braucht meist Platz für einen Pufferspeicher (in dem die Wärme gespeichert werden kann) und einen Trinkwasserspeicher. In manchen Räumen wird dann der Platz knapp, sodass die Industrie sogenannte Integralspeicher entwickelt hat, die Pufferspeicher und Trinkwasserspeicher in einem Gerät vereinen. Ein Integralspeicher nimmt nur wenig Platz in Anspruch, – benötigt oft deutlich weniger als die Hälfte des ansonsten benötigten Stellplatzes. In einem häufig verbauten Gerät sind z.B. ein 100-Liter-Pufferspeicher und ein 270 Liter Trinkwasserspeicher übereinander in einem Gehäuse untergebracht. Das spart erheblich Platz, – nicht nur für die Wasserspeicher selbst, sondern auch für die ansonsten nötigen Rohr-Installationen.
Das warme Wasser in der Küche kommt direkt aus dem Integralspeicher, der auch einen Trinkwarmwasserspeicher hat
Montagezeit verkürzt sich deutlich durch Integralspeicher
Weil die modernen Kombispeicher bereits vormontiert sind, verkürzt sich die Montagezeit erheblich. Im Vergleich zu früheren Modellen, bei denen Trinkwasserspeicher und Pufferspeicher separat nacheinander montiert wurden, lässt sich die Montagezeit heute oft mehr als halbieren.
Warum sind Integralspeicher in der Schweiz so beliebt
Die wesentliche Vorteile solcher Speicher überzeugen gerade bei Neubau, aber auch bei Renovierung und Sanierung immer mehr Haubesitzer:
- Deutlich weniger Platzbedarf
- Weniger Kosten als bei getrennten Systemen
- Deutlich schnellere Montage als bei Einzelmontage von Trinkwasserspeicher und Pufferspeicher
Mit einem solchen Speicher, der zur Trinkwassererwärmung und gleichzeitigen Einbindung in Heizungsanlagen vorgesehen ist, können die Volumenströme von Wärmepumpe und Heizkreis entkoppelt und gefördert werden. Bei Neubauten von Einfamilienhäusern sind solche modernen, platzsparenden Speicher mittlerweile nahezu Standard.
Integralspeicher als Teil einer Wärmepumpen-Gesamtlösung staatlich förderbar
Wer ältere Heizsysteme in seinem Haus durch Wärmepumpentechnik ersetzt, kann dafür beachtliche Fördergelder in der Schweiz bekommen, die von Kanton zu Kanton unterschiedlich sind. Wer z.B. in Basel-Land seine alte Öl-Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzt, kann bis zu 10.000 Franken Förderung erhalten. Auch im Kanton Wallis gibt es Förderung in dieser Größenordnung. Aber auch, wenn wie z.B. in Luzern die Förderung im Kanton nur 2.500 bis 4.000 Franken beträgt, kann das noch sehr attraktiv für Hauseigentümer sein. Immerhin bekommt man Geld geschenkt. Der Installateur der Wärmepumpe weiß, welche Fördermöglichkeiten im jeweiligen Kanton aktuell gelten und berät auch zum optimalen Speicher für Trinkwasser und Puffer.
Auch das warme Wasser in der Heizung kommt aus dem Puffer im Integralspeicher
Müssen Wärmepumpen und Wasserspeicher hässlich und globig sein?
Die Zeiten, in denen alte Ölheizungen stinkend und hässlich den Keller verunstaltet haben, sind längt vorbei. Moderne Wärmepumpenanlagen mit integriertem Speicher für Trinkwasser und einem Pufferspeicher sind dahingegen teilweise richtig stylish und brauchen sich nicht zu verstecken. Ein paar elegante Modele kann man zum Beispiel bei STIEBEL ELTRON erwerben. Es brennt auch keine offene Flamme mehr in diesem Gerät, da die Wärme nicht durch Verbrennung von Öl, Gas oder Pellets entsteht, sondern einfach der Umwelt entzogen wird, um das Wasser im Pufferspeicher oder Trinkwasserspeicher zu erwärmen. Warmes Wasser im Speicher macht auch keinen Krach, lediglich ein sonores Summen z.B. eines Außenventilators kann zu hören sein, was aber nicht als störend empfunden wird und beispielsweise viel leiser ist als das ständige Anspringen einer Gastherme. Wer also eine Wärmepumpe betreibt, in die einem Gehäuse sowohl den Speicher für warmes Trinkwasser als auch den Pufferspeicher hat, heißt sein Wasser nicht nur zeitgemäß, sondern spart Platz und hat ein stylishes Gerät, welches nachhaltig für Wärme in der Heizung sorgt, – ohne Öl oder Gas zu verbrennen.